Methodisches

 

Zur Umsetzung des Ziels der MBK, eine digitale kommentierte Edition der gesamten Korrespondenz Martin Bubers zu erstellen, müssen einige Problemstellungen berücksichtigt werden.

 

MBK wird alle Briefe, die im Martin Buber Archiv in der israelischen Nationalbibliothek in Jerusalem (NLI) aufbewahrt werden, veröffentlichen. Eine Kooperation mit der NLI wurde vereinbart. Die NLI wird die Herstellung und Betreuung der Briefscans aus dem MBA übernehmen. Tamar Goldschmidt, die Verwalterin des Martin Buber Nachlasses und der Rechte an seinen Briefen hat ihre Zustimmung zur MBK gegeben.

 

Die Briefe werden in ihrer Gesamtheit gescannt (Vorder- und Rückseite, Briefumschläge und leere Seiten). Bei einem Bestand von ca. 50.000 Briefen im MBA müssen geschätzt 200.000 Blätter aus dem MBA digitalisiert werden. Viele der Briefe Bubers, die im MBA liegen, sind dort lediglich als Kopien vorhanden. MBK wird sich bemühen, durch Kontaktaufnahme mit den Adressaten bzw. mit privaten oder öffentlichen Archiven, die die Originalbriefe verwahren, die Originale dieser Briefe zu erhalten, um Digitalisate von den Originalen herstellen zu können.

 

MBK beabsichtigt, nicht nur den Briefbestand der Korrespondenz Bubers zu editieren, die im MBA aufbewahrt wird, sondern darüber hinaus Korrespondenzen Bubers aus anderen Archiven oder Sammlungen zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck wird MBK einen Call for Letters eröffnen, der auf der Website zu finden sein wird.

 

Da Briefe ihrem eigentlichen Zweck nach nicht zur Veröffentlichung vorgesehen sind, können private Angelegenheiten Bestandteil der Briefe sein. Um den Schutz der Persönlichkeitsrechte zu wahren, sind evtl. Einschränkungen bei der Veröffentlichung dieser Briefpassagen vorzunehmen.