Martin Buber Korrespondenzen

 

Diese Website präsentiert den derzeitigen Stand der Vorbereitung eines Kooperationsprojekts zwischen der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und der Goethe-Universität Frankfurt am Main (GU): Korrespondenzen. Das dialogische Prinzip im Briefwechsel Martin Bubers(MBK). MBK beabsichtigt die Erstellung einer digitalen kommentierten Edition der gesamten Korrespondenz einer der prominentesten Figuren des deutschsprachigen Judentums des letzten Jahrhunderts: des Religionsphilosophen Martin Buber (1878-1965). Konzipiert als digitales Faksimile in historisch-kritischer Edition wird MBK als Open Source Edition erstellt.

 

MBK wird auf den Webseiten aller Projektpartner zugänglich sein: Friedrich-Schiller-Universität, Goethe-Universität und National Library of Israel (NLI). Als historisch-kritische Edition wird MBK kombinierte Recherchen ermöglichen: Briefe werden sowohl in chronologischer Anordnung als auch in alphabetischer Sortierung der Korrespondenten, sowie durch geographische Referenzen verfügbar sein. Netzwerkanalysen werden durch Hyperlinks organisiert. Der Nutzer hat Zugangsmöglichkeiten zu:

 

  1. einer Faksimile-Reproduktion der gesamten Korrespondenz Martin Bubers. MBK wird einen qualitativ hochwertigen digitalisierten Abzug jedes Briefes (best state of the art) präsentieren. Alle Briefe werden von den Originalen durch die NLI oder andere Institutionen digitalisiert. Graphische Darstellung (die Korrespondenz beinhaltet teilweise Skizzen und Zeichnungen, u.a. von Hermann Hesse und Emil Rudolf Weiss) sollen entsprechend ebenfalls veröffentlicht werden.
  2. einer Transkription der Briefe. Neben den high-resolution Bildern der Briefe wird jeder Brief transkribiert. Die Transkription wird durch eine Kombination aus qualifizierten Mitarbeitern und Software ermöglicht, um das bestmögliche Ergebnis zu gewährleisten. Mit besonders schwierig zu lesenden Handschriften wird sich eigens ein qualifizierter Mitarbeiter beschäftigen.
  3. einem Kommentar, der die in den Briefen angesprochenen Personen, Werke, geographischen Referenzen usw. erläutert. Biographische Notizen werden jeden Korrespondenten vorstellen, dazu wird ein Überblick über die Beziehung der Korrespondenten während des gemeinsamen schriftlichen Austauschs sowie über die Historie der „Briefpartnerschaft“ geboten werden. Biographischen Notizen werden jeden Korrespondenten vorstellen, zusammen mit einem Überblick über die beiderseitige Beziehung während des gemeinsamen schriftlichen Austauschs.
  4. einer Übersetzung. Deutschsprachige Briefe werden in Deutsch präsentiert. Briefe in anderen Sprachen werden in ihrer Originalfassung und in einer Übersetzung ins Deutsche dargeboten. Eine komplette Übersetzung der Briefe ins Englische (um eine bilinguale Edition der Korrespondenz zu erstellen, die sie für eine universellere Leserschaft zugänglicher macht) ist zurzeit im Gespräch.